TSV Großmehring 1921 e.V.

Wörterbuch

a

Age

Oben, nach oben

Ago

Das Kinn

Ago-uchi (=Seiken Ago-uchi)

Kurzer, gerader Schlag zum Kinn des Gegners

Ashi

Das Bein, der Fuß

Atama

Der Kopf, der Scheitel

c

Chudan

Ist die Bezeichnung der mittleren Stufe, die von den Schultern bis zum Gürtel reicht

Chusoku

Es wird mit dem Vorderfußballen gestoßen, die Zehen sind dabei nach oben aufgerichtet

d

Dan

Stufe/Grad (beim schwarzen Gürtel)

Dojo

Bezeichnet das Hauptquartier oder die zentrale Übungshalle einer Kampfkunst oder Kampfsportart

f

Fudo-dachi

Wie Heiko-dachi, jedoch mit nach außen gerichteten Fußspitzen

g

Ganmen

Das Gesicht

Gedan

Ist die untere Körperregion, sie reicht vom Gürtel abwärts und umfasst Unterkörper sowie Beine

Geri

Bei den Geri Techniken wird immer zuerst bei abgewinkeltem Bein das Knie angehoben und dann erst das Bein durchgestreckt

Go [go]

Zahl 5

Gyaku

Seitenverkehrt zum vorderen Fuß

Gyaku-zuki

Wie Oi-zuki, wird aber mit der Hand auf der Seite des hinteren Fußes ausgeführt. Hierbei ist der Einsatz des Oberkörpers sehr wichtig, um Reichweite und Schlagkraft zu erlangen. Der hintere Fuß wird auf dem Vorderfußballen aufgestellt (Chusoku) und seine Ferse nach außen gedreht, was ebenso der Reichweite und Kraft des Schlages zu gute kommt

h

Hach [hatsch]

Zahl 8

Haisoku

Dabei wird der Fuß so nach unten gestreckt, dass der Rist (Fußspann) die Verlängerung des Schienbeins bildet. Der Rist ist dabei auch die Schlagfläche

Haito

Ist die Handinnenkante, bei dieser Technik wird der Daumen entlang der ausgestreckten Hand nach innen abgewinkelt und mit der Handinnenkante im Bereich der Mittelhandknochen geschlagen

Hajime

Beginnt! Kampfbeginn

Heiko-dachi

Beim Heiko-dachi stehen die Füße etwa schulterbreit auf gleicher Höhe parallel geradeaus nach vorne gerichtet. Die Beine sind ganz leicht gebeugt, hierbei kann der Körper durch Anspannen sämtlicher Muskeln in isometrischer Spannung gehalten werden

Heisoku-dachi

Bei dieser einfachen Stellung sind die Beine geschlossen und die Knie nur ganz leicht gebeugt, die Füße stehen dicht beeinander parallel und zeigen gerade nach vorne. Der Körper kann dabei in isometrischer Spannung gehalten werden, indem man sämtliche Muskeln anspannt

Hidari

Links, nach links

Hiji

Der Ellbogen

Hiji Age-uchi

Aufwärts geführter Ellbogenstoß, meist zum Kinn des Gegners

Hiji Chudan-ate

Seitlich zum Rumpf des Gegners ausgeführter Ellbogenschlag

Hiji Jodan-ate

Seitlich zum Kopf des Gegners ausgefürter Ellbogenschlag

Hiji Oroshi-uchi

Abwärts geführter Ellbogenstoß, bei dem die Faust zum Ausholen hinter den Kopf geführt und der Unterarm während des eigentlichen Stoßes senkrecht gehalten wird

Hiji Ushiro-uchi

Nach hinten gerichteter Ellbogenstoß

Hiza

Das Knie

Hiza-geri (=Mae-hiza-geri)

Ein gerader Tritt nach vorne, der mit dem Knie ausgeführt wird. Bei dieser Technik ist ein starker Hüfteinsatz sehr wichtig

Hizo

Die Milz

i

Ibuki

Durch Praktizieren von Ibuki, einer Bauchatemtechnik, kann man sein Lungenvolumen vergrößern und das Atemsystem reinigen, es kommt zur Aufnahme reinen Sauerstoffs, der wiederum unmittelbar in den Blutkreislauf übergeht.
Ibuki trägt aber auch zur Abhärtung des Körpers bei, und zwar in Form von Kräftigung des Bauches und des Zwerchfelles. Das Zwerchfell ist für den Kampfkünstler eine sehr wichtige Kraftquelle

Ich [itsch]

Zahl 1

j

Jodan

Bezeichnet die obere Stufe, diese umfasst Kopf und Hals

Ju [dschu:]

Zahl 10

Jun-zuki

Tsuki zur Seite, der mit 90° gedrehtem Oberkörper gestoßen wird. Ausführung nach Jodan und Chudan

k

Kakato

Dies bezeichnet alle Techniken, bei denen mit der Ferse getreten wird

Kakato-geri

Ein gerader Stoßtritt nach vorne. Wie Mae-geri, jedoch Ausführung mit der Ferse nach Gedan

Kake-dachi

Bei dieser Stellung sind Ober- und Unterkörper in entgegengesetzte Richtung verdreht. Während also der Kopf zur einen Seite schaut, steht der Standfuß senkrecht zur Blickrichtung einwärts gerichtet, und der andere Fuß wird hinter dem Körper vorbei in Blickrichtung auf dem Vorderfußballen aufgestellt. Dabei lasten 90% des Körpergewichts auf dem Standbein, das zweite Bein stützt die Stellung nur leicht ab, und beide Knie sind leicht gebeugt. Isometrische Körperspannung stellt man her, indem man die Knie zusammen zieht und die Hüfte nach vorne in Blickrichtung dreht, wobei die Beine leicht gebeugt bleiben müssen

Kamaete

Kampfbereit! Kampfstellung (wieder) einnehmen

Kanku

Das offizielle Symbol der Kyokushinkaikan. Es symbolisiert die vollkommene Verbindung von Kraft und Geist. wörtliche Übersetzung: "In den Himmel blicken"

Kansetsu-geri

Ein abwärts zum Knie geführter Stampftritt, Ausgangsstellung ist Tsuru-ashi-dachi, Schlagfläche ist Sokuto

Karate

Wörtliche Übersetzung: "Leere Hand"

Karate-Gi

Karate Anzug

Kata

Heißt wörtlich Form und bezeichnet komplexere Übungsabläufe, die in jedem Schritt exakt vorgegeben sind und möglichst perfekt ausgeführt werden sollen. Das ist eine große Herausforderung für Körper und Geist, denn eine perfekt ausgeführte Kata erfordert ein hohes Maß an Konzentration und Koordination, aber auch Kondition ist dabei durchaus gefragt

Keage

Bei den Keage Techniken ist das Bein vom Beginn bis zum Ende der Ausführung durchgestreckt

Kiai

Kampfschrei

Kiba-dachi

Die sogenannte Reiterstellung, bei der die Füße parallel und gerade nach vorne gerichtet in etwa zweifacher Schulterbreite stehen. Dabei sind die Beine so stark gebeugt, dass man sozusagen in eine hockende Position, wie beim Sitzen auf einem Pferderücken, kommt. Der Rücken muss aufrecht und gerade bleiben

Kihon

Bedeutet so viel wie Grundschule und umfasst demnach sämtliche Übungen, in denen die Grundtechniken des Karate trainiert werden

Kin-geri

Ein gerader Schnapptritt nach vorne, Haisoku

Koken

Handgelenk

Kokutsu-dachi

Die zurück gelehnte Haltung. Die Füße stehen seitlich nur wenige Zentimeter versetzt etwa zwei Fußlängen entfernt hintereinander, wobei die Ferse des vorderen Fußes etwas angehoben ist, sodass nur der Vorderfußballen und die Zehen den Boden berühren. Der hintere Fuß ist dabei 45° nach außen gerichtet, die Gewichtsverteilung beträgt 70% auf dem hinteren und 30% auf dem vorderen Fuß. Das vordere Bein wird so gebeugt, dass das Knie sich vertikal über der Mitte des Fußes befindet, das hintere Bein soll nur leicht gebeugt werden, damit man in einer kraftvollen Position bleibt, aus der man komfortabel verschiedenste Techniken ausführen kann. Isometrische Körperspannung erreicht man ähnlich wie bei Zenkutsu-dachi, indem man den vorderen Fuß nach hinten und den hinteren Fuß nach vorne zieht

Ku [ku]

Zahl 9

Kubi Mawashi-geri

Ein Mawashi-geri zum Hals des Gegners, Haisoku

Kumite

Bezeichnet sowohl das Kampftraining als auch das eigentliche Kämpfen bei Wettkampfveranstaltungen

Kyokushinkai

Wörtliche Übersetzung: "Höchste Wahrheit"

Kyu

Schülergrad

m

Mae

Geradeaus nach vorne

Mae-geri

Ein gerader Stoßtritt nach vorne, Chusoku. Ausführung meist nach Chudan, jedoch auch Jodan

Mae-keage

Ein gerader Tritt nach vorne aufwärts, Chusoku

Masutatsu Oyama (= Mas Oyama)

Gründer des Kyokushinkai Karate (geb. 27. Juli 1923 Korea , gest. 26. April 1994)

Mawashi

Kreisförmig, halbkreisförmig

Mawashi-geri

Ein halbkreisförmiger Tritt nach vorne, der den Gegner von der Seite trifft. Das Knie wird zuerst möglichst weit angehoben, dann der Unterschenkel zur Waagrechten ausgedreht, wobei das Becken aufgerichtet und der Standfuß am Boden um etwa 90° nach außen gedreht wird, sodass der eigentliche Tritt nun mit vollem Einsatz der Hüfte erfolgen kann. Wird meist mit Haisoku, aber auch mit Chusoku getreten. Die Ausführung nach Gedan wird auch als Lowkick bezeichnet

Mawashi-hiza-geri

Ein halbkreisförmiger Tritt nach vorne, der mit dem Knie ausgeführt wird. Die Technik gleicht im Prinzip dem Mawashi-geri, jedoch wird das Bein nicht zum Treten ausgestreckt, sondern der Tritt direkt mit dem Knie durchgeführt

Mawashi-zuki (=Seiken Mawashi-zuki)

Halbkreisförmiger Fauststoß mit abgewinkeltem Arm, der nach Jodan und Chudan ausgeführt wird. Der Gegner wird dabei von der Seite getroffen

Mawate

Wenden! Richtungswechsel, zur anderen Seite

Migi

Rechts, nach rechts

Mokuso

Meditation (Augen schließen und den Kopf von allen Gedanken befreien)

Moro-ashi-dachi

Wie Heiko-dachi, jedoch steht einer der Füße knapp vor dem anderen. Die Beine sind dabei leicht gebeugt. Isometrische Körperspannung erreicht man, indem man den vorderen Fuß gerade nach hinten und den hinteren Fuß gerade nach vorne zieht, wobei man die Knie leicht nach außen drückt und die Gesäßbacken nach oben zieht

Morote-zuki

Gleichzeitig mit beiden Armen gestoßener Tsuki direkt nach vorne. Kann nach Jodan, Chudan und Gedan ausgeführt werden

Musubi-dachi

Diese Stellung unterscheidet sich von Heisoku-dachi lediglich dadurch, dass die Füße jeweils etwa 25-30° nach außen zeigend gerichtet werden, wobei die Fersen geschlossen bleiben

n

Nagare

Fließend ausführen! Ausführen einer Folge von Techniken ohne Unterbrechung (z.B. Kata)

Naore

Ausgangsstellung! Anfängliche Bereitschaftsstellung einnehmen (nach Kata)

Neko-ashi-dachi

Die Katzenfußstellung. Die Füße stehen seitlich nur wenige Zentimeter versetzt direkt hintereinander, wobei die Ferse des vorderen Fußes möglichst weit angehoben ist, sodass nur der Vorderfußballen und die Zehen den Boden berühren. Der hintere Fuß ist dabei 45° nach außen gerichtet, die Gewichtsverteilung beträgt 90% auf dem hinteren und 10% auf dem vorderen Fuß.
Das vordere Bein wird so gebeugt, dass das Knie sich vertikal über den Vorderfußballen befindet, das hintere Bein soll wie bei Kokutsu-dachi nur leicht gebeugt werden, damit man in einer kraftvollen Position bleibt, aus der man komfortabel verschiedenste Techniken ausführen kann. Isometrische Körperspannung erreicht man ähnlich wie bei Kokutsu-dachi, indem man den vorderen Fuß nach hinten und den hinteren Fuß nach vorne zieht

Ni [ni]

Zahl 2

Nihon Nukite

Bei dieser Technik werden entweder der kleine Finger und der Ringfinger sowie der Mittel- und der Zeigefinger zusammen gehalten und diese beiden Fingerpaare voneinander weg gespreizt oder man hält die drei Finger vom kleinen bis zum Ringfinger zusammen und spreizt nur den Zeigefinger ab

Nogare

Nogare ist eine Methode, seine Atmung nach erfolgter Anstrengung unter Kontrolle zu bringen und zu beruhigen

Nukite

Ist die sogenannte Speerhand, bei dieser Technik wird mit den Spitzen der ausgestreckten Finger gestoßen. Der Daumen ist dabei abgewinkelt und eng an die Handinnenkante angelegt

Nukite

Techniken werden typischerweise gegen die empfindlichsten Stellen des Körpers gerichtet, wo ein Angriff mit sehr kleiner Schlagfläche enorme Wirkung zeigt

o

Oi-zuki

Dies ist ein gerader Fauststoß direkt nach vorne, der nach Jodan, Chudan und Gedan ausgeführt werden kann. Gestoßen wird mit der Hand auf jener Körperseite, deren Fuß sich in der momentanen Stellung vorne befindet

Oroshi

Unten, nach unten

Osu

Gruß, Bestätigung von Befehlen

Otogai-ni-rei

Verbeugung zur Gesamtheit aller anderen Anwesenden

r

Ritsu-rei

Stehen

Rok [rok]

Zahl 6

s

Sakotsu

Das Schlüsselbein

San [ßan]

Zahl 3

Sanbon

Dreifach

Sanchin-dachi

Die sogenannte Dreiecksstellung. Die Füße stehen etwa schulterbreit, wobei sich die Ferse des vorderen Fußes knapp vor den Zehenspitzen des hinteren befindet. Beide Fußspitzen sind nach innen gedreht und beide Beine im selben Winkel gebeugt, sodass der Körperschwerpunkt im Zentrum der Standfläche liegt. Die korrekten Winkel sind gegeben, wenn sich der Kreuzungspunkt zweier gedachten Geraden entlang der Außenseiten der Füße genau unter der Endposition der Fäuste nach Ausführung eines Morote-zuki befindet, also eine Armlänge entfernt geradeaus vor dem Körper.
Die isometrische Körperspannung wird hergestellt, indem man beide Beine in Richtung des gedachten Zentrums der Standfläche zieht, welches genau unter dem Körperschwerpunkt liegt. Dabei ist die korrekte Beugung der Knie besonders wichtig; beide Knie sollen wie die Füße zur Spitze des gedachten Dreiecks zeigen. Besondere Beachtung ist der Anspannung im Unterkörper zu schenken

Seiken

Faust

Seiza

Setzt Euch! (Einnehmen der Zazen-Sitzposition)

Sempai-ni-rei

Verbeugung zum Sempai, dem ranghöheren Karateka

Sensei-ni-rei

Verbeugung zum Sensei, dem Meister

Shi [schi]

Zahl 4

Shich [schitsch]

Zahl 7

Shihan-ni-rei

Verbeugung zum Shihan, dem Großmeister

Shiko-dachi

Wie Kiba-dachi, jedoch zeigen die Fußspitzen im Winkel von 45° nach außen

Shita-zuki

Tiefschlag nach vorne mit umgekehrter Faust, das heißt, diese wird beim Schlagen so gedreht, dass der Daumen oben ist. Diese Technik wird nur nach Chudan ausgeführt

Shomen-ni-rei

Verbeugung zum Shomen, der Vorderseite des Dojos, zum Ehrenplatz

Shotei

Ist der Handballen, bei dieser Technik wird die Handfläche nach oben abgewinkelt und mit dem Ballen geschlagen

Shotei Morote-zuki

Synchron beidarmig stoßende Handballentechnik, die ebenfalls nach allen drei Stufen ausgeführt werden kann

Shotei-uchi

Kurzer Schlag mit dem Handballen nach vorne. Kann nach Jodan, Chudan und Gedan ausgeführt werden. Bei Ausführung nach Gedan wird die Hand umgekehrt gehalten, sodass die Finger nach unten gerichtet sind

Shushin-ni-rei

Verbeugung zum Hauptrichter eines Wettkampfes

Shuto (kurz Sto)

Karatetypische Handkantentechnik. Schlagfläche ist dabei die Außenkante der Hand, also jene Seite, an der sich der kleine Finger befindet

Shuto Ganmen-uchi

Handkantenschlag zum Gesicht, bei dem hinter dem Kopf ausgeholt wird

Shuto Hizo-uchi

Seitlicher Handkantenschlag zur Milz des Gegners

Shuto Sakotsu-uchi

Handkantenschlag gegen das Schlüsselbein des Gegners. Auch hierbei wird hinter dem Kopf ausgeholt

Shuto Sakotsu-uchi-komi

Kurzer, federnder Handkantenschlag direkt nach vorne zum Schlüsselbein

Sokuto

Dabei wird der Fuß im rechten Winkel zum Unterschenkel gehalten und die Fußsohle nach innen gedreht, sodass die Fußaußenkante die Schlagfläche bildet. Die große Zehe ist aufgerichtet, die anderen Zehen zeigen nach unten

Soto

Außen, von außen

Soto-mawashi-keage (=Soto-keage)

Halbkreisförmig von außen nach innen geführter Tritt nach vorne, Teisoku

Sune

Hierbei wird das Schienbein als Schlagfläche eingesetzt

t

Tate-zuki

Wie Oi-/Gyaku-zuki, jedoch mit senkrecht gehaltener Faust. Bei Ausführung nach Jodan wird die Hand von der senkrechten Stellung aus um 45° nach innen gedreht (also die linke Hand im und die rechte gegen den Uhrzeigersinn)

Teisoku

Der Fuß ist wie bei Haisoku nach unten gestreckt, wird jedoch umgekehrt gehalten, sodass mit der Fußsohle getreten werden kann

Tettsui

"Hammerfaust", bei der die Kleinfingerseite der Faust wie ein Hammer eingesetzt wird

Tettsui Hizo-uchi

Seitlicher Tiefschlag zur Milz des Gegners

Tettsui Kome-kami

Auch bei diese Technik wird mit der Faust hinter dem Kopf ausgeholt, der Schlag erfolgt jedoch seitlich zum Kopf, wobei das Handgelenk überstreckt wird

Tettsui Oroshi-uchi

Schlag zum Kopf von oben nach unten, bei dem mit der Faust hinter dem Kopf ausgeholt wird

Tettsui Yoko-uchi

Seitlich ausgeführter Hammerfaustschlag. Kann nach Jodan, Chudan und Gedan gerichtet werden

Tobi

Bei den Tobi Techniken wird während der Flugphase eines Sprunges ein Tritt mit dem Bein ausgeführt

Tobi Hiza-geri

Wie Hiza-geri, wird jedoch im Sprung ausgeführt

Tobi Mae-geri

Wie Mae-geri, wird jedoch im Sprung ausgeführt

Tobi Mawashi-geri

Wie Mawashi-geri, wird jedoch im Sprung ausgeführt

Tobi Ushiro-geri

Wie Ushiro-geri, wird jedoch im Sprung ausgeführt

Tobi Yoko-geri

Wie Yoko-geri, wird jedoch im Sprung ausgeführt

Tsuru-ashi-dachi

Die Kranichfußstellung. Dabei steht man auf einem Bein, während der zweite Fuß auf Kniehöhe angehoben ist. Der Blick ist zur Seite des gehobenen Beines gerichtet, dessen Oberschenkel parallel zum Boden und der Fuß in Sokuto-Haltung, wobei man die große Zehe nach oben und die kleine Zehe nach unten zieht, als wollte man einen Yoko-geri ausführen

u

Uchi

Innen, von innen

Uchi-hachi-ji-dachi

Wie Heiko-dachi, jedoch mit leicht nach innen gerichteten Fußspitzen. Die isometrische Körperspannung erreicht man, indem man die Beine (mit Hauptaugenmerk auf den Fersen) nach innen, also zur Mitte der Standfläche hin, anspannt. Das ist sehr gut für die Entwicklung der Muskulatur der gesamten unteren Körperhälfte

Uchi-mawashi-keage

Halbkreisförmig von innen nach außen geführter Tritt nach vorne, Haisoku

Ura

Umgekehrt, verkehrt

Uraken

Umgekehrte Faust; Schlagfläche sind wie bei Seiken die Knöchel von Mittel- und Zeigefinger, allerdings nicht auf der Stirnseite der Faust, sondern auf der Handrückseite

Uraken Hizo-uchi

Seitlicher Tiefschlag zur Milz des Gegners

Uraken Mawashi-uchi

Halbkreisförmiger Handrückenschlag zum Kopf, bei der Kihon-Variante wird mit der Hand bis hinter dem Rücken ausgeholt

Uraken Oroshi-uchi

Schlag zum Kopf von oben nach unten, bei dem mit der Faust hinter dem Kopf ausgeholt wird

Uraken Sayo-uchi

Federnder Handrückenschlag zur Seite, bei dem nur der Unterarm bewegt wird

Uraken Shomen-uchi

Kurzer Handrückenschlag nach vorne zum Kopf des Gegners

Ushiro

Hinten, nach hinten

Ushiro-geri

Ein gerader Stoßtritt nach hinten, Kakato oder Sokuto

Ushiro-keage

Ein gerader Tritt nach hinten aufwärts, Kakato oder Sokuto

Ushiro-mawashi-keage

Eine Beintechnik mit gleichzeitiger 360° Drehung. Während der ersten halben Drehung bleiben beide Füße am Boden und der Kopf geht der Drehung voran, sodass der gesamte Körper die Spannung für den folgenden Kick aufbaut. Der halbkreisförmige Tritt zum Gegner wird nun während der zweiten Hälfte der Drehung ausgeführt, wobei das schlagende Bein der Drehung voran geht und somit der Tritt bereits erfolgt, solange man noch verkehrt zum Gegner steht. Schlagfläche ist dabei Teisoku oder Kakato

y

Yame

Aufhören! Kampfabbruch oder -unterbrechung

Yoi

Achtung! (Bereitschaftsstellung einnehmen)

Yoko

Seitlich, zur Seite

Yoko-geri

Ein gerader Stoßtritt zur Seite, Sokuto. Die Zwischenstellung bei der Ausführung dieser Technik ist identisch mit Tsuru-ashi-dachi

Yoko-keage

Ein gerader Tritt zur Seite aufwärts, Sokuto

Yonhon Nukite

Hierbei sind alle vier Finger dicht zusammen gehalten

z

Za-rei

Sitzen

Zenkutsu-dachi

Die nach vorne gelehnte Haltung. Ein Fuß steht geradeaus gerichtet etwas seitlich vor dem Körper, das Bein ist abgewinkelt. Das andere Bein ist nach hinten durchgestreckt, wobei der Fuß etwa zwei Schultern breit hinter dem vorderen und seitlich in schulterbreitem Abstand mit 45° nach außen gerichtete Fußspitze platziert wird. Das Körpergewicht soll zu 60% auf dem vorderen und zu 40% auf dem hinteren Fuß ruhen.
Zum Erreichen der isometrischen Körperspannung zieht man in Richtung von zwei imaginären parallelen Linien den hinteren Fuß gerade nach vorne und den vorderen Fuß gerade nach hinten